
Der Verein für ostkirchliche Musik wurde in der Schweiz am 30. September 1979 von Frauen und Männern gegründet, denen das Erlebnis ostkirchlicher Gottesdienste und die Begegnung mit dem Reichtum orthodoxen Kirchengesanges neue Dimensionen ihres christlichen Glaubens eröffneten. Dies führte zum Wunsch, die ostkirchlichen Gottesdienste mit ihrer Musik zu pflegen und sie im Westen bekannter zu machen. Dann stellten sich aber auch gleich Probleme ein: Wie kommt man zu Noten, wie muss diese Musik interpretiert werden, welcher Gesang gehört an welche Stelle im Gottesdienst, sollte man nicht die westlichen Sprachen verwenden und wie muss in diesem Fall übersetzt werden, usw.?
Diese und andere Fragen führten zur Gründung des VOM, denn auf der Basis eines Vereins lassen sich Notensammlungen, Bibliothek, Phonothek und ein Archiv leichter einrichten und betreiben, als wenn jeder Chor dies alleine versucht.
Der VOM ist keiner Jurisdiktion oder Konfession verpflichtet. Er wird getragen von der Liebe seiner Mitglieder zur ostkirchlichen Musik und von ihrem Bemühen, wieder etwas davon lebendig werden zu lassen, was im ersten nachchristlichen Jahrtausend der damaligen Welt gemeinsam war.
Vorstand ab 1.6.2026:
Werner Dudli, Präsident und Geschäftsstelle
Bruno Jans, Dr. sc. nat.
Regina Klaus, lic. phil. I, Slawistin
Archimandrit Kosma (Büchl), Priester der serbisch-orthodoxen Kirche
Über den Verein
Werden Sie Mitglied
Als Mitglied des VOM bezahlen Sie einen Mitgliederbeitrag von Fr. bzw. Euro 40.– pro Jahr. Sie erhalten zweimal jährlich das Mitteilungsblatt und haben Stimm- und Wahlrecht an der Generalversammlung und somit Einfluss auf das Vereinsgeschehen. Weiter sind Sie zu nichts verpflichtet. Gemäss Statuten ist jede persönliche Haftung der Mitglieder für Verbindlichkeiten des Vereins ausgeschlossen. Der jährliche Mitgliederbeitrag wird jeweils von der Generalversammlung festgesetzt und mit Rechnung einverlangt.