
Mitteilungsblatt des VOM
Der VOM gibt jährlich zwei Mitteilungsblätter heraus. Diese können Sie hier einsehen oder herunterladen. Neben dem Jahresbericht des Präsidenten bzw. dem Protokoll der Generalversammlung enthält jede Nummer lesenswerte Fachartikel zu Themen der Musik der östlichen Kirchen. Links ins Internet verweisen zu ausgewählten Artikeln oder Musikaufnahmen.
Derzeit ist in der Russischen Orthodoxen Kirche ein grosses Interesse am
Znamennyj Raspev und an dessen Wiederbelebung zu beobachten.
Das vorliegende Mitteilungsblatt ist diesem Thema gewidmet.
Vor 200 Jahren starb der bedeutende Komponist Dmitrij Stepanovič Bortnjanskij (1751-1825). Die vorliegende Nummer des Mitteilungsblattes bringt eine Biographie des Künstlers, geschrieben von der Musikwissenschaftlerin Marina Ritzeva aus New York.
Prolog zur Herkunft der Familie und Epilog zur Wirkungsgeschichte der Künstlerpersönlichkeit von Werner Dudli.
Diese Nummer handelt von der Wiederherstellung der gallikanischen Liturgie und über das Vermächtnis von Maxime Kovalevsky (1903-1988) im Bereich der liturgischen Musik.
Am 16. November 2024 jährte sich der Todestag des russischen Kirchenkomponisten
Aleksandr Archangel’skij zum 100. Mal. Der Artikel unseres Mitglieds Andreas Herold stellt Leben und Werk des grossen Künstlers dar.
In diesem Mitteilungsblatt stellt Werner Dudli zwei Komponisten sakraler russischer Musik vor. Beiden ist gemeinsam, dass sie ihrer Berufung und Leidenschaft während der Jahrzehnte des kommunistischen Regimes im Verborgenen nachgehen mussten. Da ist zum einen Vasilij Fateev, der letzte Regent an der Kazaner Kathedrale in Leningrad. Er verlor aufgrund der politischen Umstände seine Traumstelle. Obwohl keine Aussicht bestand, sie jemals hören zu können, schrieb er weiterhin unentwegt geistliche Werke für grosse Chorbesetzungen.
Und zum andern Georgij Sviridov, der noch das Millennium der Taufe Russlands im Jahre 1988 und – wegen schwerer Krankheit zwar zurückgezogen – die politisch turbulenten neunziger Jahre erleben durfte. Schon in der Zeit der Repression beschäftigte er sich, obwohl er in der sowjetischen Gesellschaft aufgestiegen war und hohes Ansehen genoss, im Privaten intensiv mit liturgischen Texten und konzipierte einen Zyklus geistlicher Musik, in dem er sein Empfinden über den sittlichen und moralischen Niedergang der Gesellschaft in seinem Land zu verarbeiten suchte.
Lesen Sie in dieser Nummer den dritten und letzten Teil des Interviews von James A. Altena vom Musikmagazin «Fanfare» mit dem Komponisten Benedict Sheehan, der gegenwärtig in Amerika mit grossangelegten Kompositionen orthodoxer Kirchenmusik von sich reden macht.
Werner Dudli zeigt aus Anlass des 50-jährigen Bestehens des Schweizer Romanos-Chors (gegründet 1973), wie und mit welcher Intention die Tradition byzantinischer Gottesdienste in katholischen Kirchen der Schweiz angefangen und sich entwickelt hat und auf welche Grundlagen sich dieses Phänomen stützt. Der Artikel wurde im April 2020 für die Zeitschrift «Musik & Liturgie», herausgegeben vom Schweizerischen Katholischen Kirchenmusikverband, geschrieben und dort in Nr. 4/2020 veröffentlicht.
Lesen Sie den zweiten Teil des Interviews von James A. Altena vom Musikmagazin «Fanfare» mit dem Komponisten Benedict Sheehan, der gegenwärtig in Amerika mit grossangelegten Kompositionen orthodoxer Kirchenmusik von sich reden macht.
Der amerikanische Komponist Benedict Sheehan (geb. 1980) hat die gleichbleibenden Gesänge der orthodoxen Vesper als ein grossangelegtes musikalisches Opus in englischer Sprache komponiert und am 19. November 2021 beim Label Cappella Records auf CD herausgegeben. Lesen Sie den ersten Teil eines Interviews, das James A. Altena vom Musikmagazin «Fanfare» mit dem Komponisten geführt und im Dezember 2021 publiziert hat.
Der professionelle Kammerchor "Cantus"aus Transkarpatien/Ukraine auf Tournee in der Schweiz mit dem Musikwerk "Der versiegelte Engel" von Rodion Ščedrin.
Werkbesprechung und Gedanken zum russischen Angriff auf die Ukraine, von Werner Dudli.
Zwei Meisterwerke geistlicher Musik von russischen Komponisten:
Die «Passionswoche» Op. 58 von Alexander Grečaninov (1864-1956)
Die «Passionswoche» Op. 13 von Maximilian Steinberg (1883-1946)
von Werner Dudli
Pjotr Iljitsch Tschaikowsky als geistlicher Komponist –
Vortrag von Aleksandr Vasil’evič Nikol’skij, gehalten am 22. Oktober 1908
Pjotr Iljitsch Tschaikowsky und die heutigen Probleme mit dem Kirchengesang. - Vortrag von Metropolit Hilarion von Volokolamsk, Vorsitzender der Abteilung für Außenbeziehungen des Moskauer Patriarchats, in Moskau vor dem Ersten Internationalen Kongress der Kirchenchorleiter.
Der Hymnos Akathistos zum heiligen Joseph.
Was ist der Grund für die besondere Verehrung des heiligen Joseph in der Stadt Mahiljou?
Der Hymnos Akathistos als literarisches Massenphänomen in der zweiten Hälfte des 19. Jh. in Russland. Was macht den Akathistos Hymnos bei den Gläubigen so beliebt? Von Werner Dudli
Grusswort von Patriarch Kirill von Moskau und ganz Russland an die Teilnehmer des I. Internationalen Kongresses der Chorleiter und Sänger der Russisch‐Orthodoxen Kirche im Konzilssaal der Christ Erlöser-Kathedrale in Moskau am 1. Dezember 2016.
Die Bulgarische mehrstimmige Kirchenmusik (von 1878 bis zu den 1930er Jahren)
Von Julian Kujumdzhiev (Übersetzung Werner Dudli)
Hymnen auf Wanderschaft.
Beobachtungen zur neueren Entwicklung in Russland. Von Werner Dudli
«Nachtwache» weckt den russischen Bären. Im Jahre 1965 erscheint in der damaligen Sowjetunion erstmals eine Schallplatte mit orthodoxer Kirchenmusik. Es handelt sich um die Gesamtaufnahme der «Vsenoščnaja» op. 37 von Sergej Rachmaninov ...
Von Werner Dudli
Kyrylo Hryhorovyč Stecenko (24.05.1882 – 29.04.1922)
Von Werner Dudli
Das geistliche Oeuvre von Oleksandr Košyc’ wurde im Jahre 1970 in einer 736 Seiten starken Gesamtausgabe in New York im Selbstverlag von Zenowij Lysko herausgegeben. Ein Exemplar steht auch in der Sammlung des VOM. Im Buch ist eine Biographie und Würdigung des Komponisten abgedruckt, die wir aus dem Ukrainischen übersetzt haben und hier präsentieren. Von Werner Dudli
Die 10 Geistlichen Konzerte für zwei gemischte Chöre A cappella von Dmitrij Bortnjanskij,
Text und deutsche Übersetzung.
Ausserdem folgender Beitrag von Werner Dudli:
Als vor 100 Jahren die Katastrophe des Ersten Weltkrieges über Russland hereinbrach, stand Aleksandr Kastal’skij (1856-1926) auf dem Höhepunkt seines musikalischen Schaffens. Betroffen von den Schreckensmeldungen aus den Kriegsgebieten, widmete er den zahllosen Gefallenen in diesem Krieg ein aussergewöhnliches Werk mit dem Titel Bratskoe pominovenie, auf deutsch Brüderliches Gedenken.
Die 35 Geistlichen Konzerte für gemischten Chor A cappella von Dmitrij Bortnjanskij,
Text und deutsche Übersetzung, sowie eine Einführung von Werner Dudli.
Werner Dudli hat einige im Internet zugängliche Informationen über den Moskauer Synodalen Chor und seinen Dirigenten Aleksej Puzakov zusammengestellt.
Ausserdem ein Gespräch von Vladimir Kovald’ži mit Aleksej Puzakov über die „Nachtwache“ von Sergej Rachmaninov.
„Orthodoxe Geistliche Musik im Konzertsaal“ am Beispiel der sog. „Saison der Fastenkonzerte“ im Saal der St. Petersburger Staatlichen Akademischen Kapelle. Von Werner Dudli.
Vierstimmiger Chorgesang bei den Griechen. In den beiden Kirchen der griechischen Diaspora in Wien ist der Ursprung des vierstimmigen Singens nach westlicher Harmonisationstechnik bei den Griechen zu suchen. Von Werner Dudli.