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Die liturgischen Bücher der
orthodoxen Kirche in deutscher Sprache

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts hat der russische Erzpriester Aleksej Mal’cev (1854-1915) dem deutschen Sprach- und Kulturraum die gottesdienstlichen Bücher der orthodoxen Kirche zugänglich gemacht. Mal’cev war Pnester an der Kirche der kaiserlich-russischen Botschaft in Berlin von 1886 bis 1914. Er hat die Zeit dazu genutzt, den ganzen Komplex der liturgischen Bücher der russisch-orthodoxen Kirche ins Deutsche zu übersetzen und herauszugeben. Der große Umfang dieser Gottesdienstbücher setzt uns Menschen im abendländischen Kulturraum immer wieder in Erstaunen.

 

In ihrer Gesamtheit sind diese Texte heute in deutscher Sprache nicht mehr zugänglich. ​Das längst vergriffene Werk Mal’cevs entspricht nicht mehr unserem heutigen Sprachverständnis. Deshalb befaßt sich der Verlag Fluhegg in Zusammenarbeit mit dem VOM — Verein für ostkirchliche Musik — zur Zeit mit der Überarbeitung und Herausgabe des Gesamtwerkes in benutzerfreundlichen Faszikeln. Der Text wird dem heutigen Sprachempfinden angepaßt, Gestaltung und Ausrüstung werden auf den praktischen liturgischen Gebrauch abgestimmt.

 

Zusätzlich zur Neuausgabe werden unter dem Stichwort Spezialausgaben weitere Bände angeboten, die teils vollständige Neubearbeitungen der Mal’cev-Vorlage darstellen (bspw. das Gemeindeheft der Johannes-Chrysostomos-Liturgie), teils aus mehreren Mal’cev-Bänden zusammengestellt sind (bspw. Hoch- und Heiligenfeste), oder für die liturgische Praxis grundlegende Texte umfassen (bspw. Typikon, Buch der Psalmen etc.).

Erzpriester A. Mal'cev

Erzpriester Aleksej Mal'cev (1854-1915)

Die untenstehende Preisliste zeigt die erschienenen Bände. Sie können, so lange der Vorrat reicht, beim VOM bestellt werden.

Liste der erschienenen Veröffentlichungen
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